Supervision - Coaching - Training
Eschenburgstr. 16 Tel.: 0451 - 20 20 75 14 Mobil: 0151 - 23 60 71 14
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Wir sitzen alle im selben Boot Frühjahr 2022 – das Unvorstellbare ist Alltag geworden: Krieg in Europa. Mehr als 5,5 Millionen Menschen haben sich bisher aus der Ukraine auf den Weg nach Deutschland gemacht. Die Situation hatte sich seit 2015/2016 aber auch hier verändert. In diesen Jahren waren bereits mehr als 2,5 Millionen geflüchtete Menschen in Europa angekommen. Sie verließen ihre Heimat in Somalia, Serbien, Nigeria, Eritrea, Pakistan, Albanien, im Kosovo, Iran oder Irak, in Afghanistan, Syrien oder in der Ukraine. Den größten Anteil der in Deutschland „gelandeten“ Menschen machen Syrer und Syrerinnen aus. Flüchtlingsunterkünfte wurden sozusagen „aus dem Boden gestampft“, Fachkräfte wurden eingestellt, Quereinsteiger wurden qualifiziert. Ein Positionspapier für die „Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften“ mit professionellen Standards und als sozialpolitische Basis wurde erstellt. Die in der Theorie aufgestellten Notwendigkeiten und Forderungen klaffen dabei mit den in der Praxis anzutreffenden Arbeitsbedingungen von Betreuern weit auseinander. Das erleichtert weder die notwendige Zuwendung den Geflüchteten gegenüber, noch trägt es zu deren Entlastung bei. Gleichzeitig belasten die Bedingungen, als Flüchtling bzw. Asylant anerkannt zu werden, die Stimmung unter den Bewohnern und erschweren die Situation vor Ort zusätzlich. Vielen Geflüchteten, die sich persönlich verfolgt fühlten und Bedrohungen für ihr Leben und Gewalterfahrungen ausgesetzt waren, wird der ersehnte Status verweigert. Häufig wird eine Anerkennung abgelehnt, weil nach Auffassung der Behörden zwar eine Verfolgung stattfand, diese aber nicht zielgerichtet auf die eigene Person war. Auch wenn zwischen der Verfolgung und der Flucht ein zu großer Zeitraum liegt, liegt kein Asylgrund vor. Eine Anerkennung erfolgt auch nur dann, wenn es in keinem anderen Teil des Herkunftslandes Schutz vor Verfolgung gab. Als Asylgrund werden drohende oder erlittene persönliche Verfolgung, Gefahr für Leben und Freiheit, (Bürger-) Krieg, Verfolgung wegen religiöser Unterdrückung oder Homosexualität oder zu erwartende hohe Bestrafung wegen Kriegsdienstverweigerung anerkannt. Frauen und Mädchen, denen Genitalverstümmelung droht, können als Flüchtlinge anerkannt werden. Hungersnot oder eine Umweltkatastrophe stellen keinen Asylgrund dar. Geflüchtete Wehrdienstpflichtige aus Syrien erhalten nur eine Anerkennung, wenn ihnen bei Rückkehr nachweislich Gefahr droht.x Die Situation in den Herkunftsländern der Geflüchteten ist sehr unterschiedlich, so dass der Eine scheinbar anders behandelt wird als der Andere. So herrscht nicht nur unter den Asylsuchenden ein Gefühl von Ungerechtigkeit, auch die in den Einrichtungen Arbeitenden werden dadurch belastet. Beide Seiten haben das Gefühl, in einer ausweglosen Situation zu stecken. Mitarbeitende in den entsprechenden Einrichtungen müssen aufgrund der geschilderten Arbeitsbedingungen mehr als andere Menschen, die mit Menschen arbeiten, auf gute Psychohygiene achten, wollen sie langfristig in diesem Bereich leistungsfähig bleiben. Nicht selten fallen aber Supervisionstermine ihres Teams aufgrund der mehr als schwierigen Bedingungen vor Ort ersatzlos aus. Frust und Ärger machen es unmöglich, in den anberaumten Sitzungen die Besprechung von Fällen anzugehen. Das Gefühl von Ungerechtigkeit macht die Beteiligten manchmal handlungsunfähig. Auch diese Situation in den Einrichtungen scheint aussichtslos. Was haben diese Bedingungen nun mit Supervision und Coaching zu tun? Waren auch Sie schon einmal in einer - wie oben geschilderten - scheinbar aussichtslosen Situation? Wie verhalten wir uns dann? Wir reagieren entweder mit Widerstand oder mit Resignation, wir schimpfen und ziehen uns zurück. Andere scheinen solche Situationen geradezu anzustacheln. Sie wollen unbedingt eine Lösung finden UND finden sie auch. Was machen sie anders? Sie haben entweder in ihrem Elternhaus oder später in Settings wie Coaching oder Supervision gelernt, dass es immer einen Weg gibt, dass wir uns jederzeit entscheiden können. Auch wenn wir glauben, keine Wahl zu haben, haben wir uns entschieden. Und zwar die Situation zu akzeptieren und nichts zu tun bzw. das Bedrohliche zu verteufeln. Sie können aber auch analysieren, welche Erfahrung Sie vielleicht mit dieser Situation machen sollen. Was hat diese Situation mit Ihrer Lebensgeschichte zu tun? Weshalb wollten Sie genau in diesen Job bzw. unbedingt in diese Situation? Was bietet er bzw. sie ihnen trotz aller Widrigkeiten? Es gibt vielleicht einen wichtigen Grund, weshalb DAS momentan genau das Richtige für Sie ist. Diese Gründe zu suchen und zu finden, ist nicht nur spannend, sondern kann Frust und Ärger reduzieren und kann sie handlungsfähig machen, weil Sie erkennen, dass es einen Sinn hat, genau DAS zu tun. Es kann aber auch sein, dass Sie sich irgendwann von falschen Erwartungen haben leiten lassen und nun glauben, sich nicht für etwas Anderes entscheiden zu können. Auch hier können Sie Supervision und Coaching unterstützen, einen Weg heraus aus der Misere zu finden. Innere Antreiber, Glaubenssätze oder emotionale Blockaden machen es mitunter unmöglich, allein einen Weg heraus aus ausweglos scheinenden Situationen zu finden. Systemische Methoden wie beispielsweise das Habitogramm können das aufdecken, was bisher im Dunkeln lag und können Ihnen einen Weg heraus aus scheinbar ausweglosen Situationen zeigen. Ich unterstütze Sie gern dabei.
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